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China Bier Geschichte und geschichtliches Bier

Uns hat mal wieder das Reisefieber gepackt. Einer der grossen Vorteile pensioniert zu sein ist, dass man einfach seinen Koffer packen kann uns los geht’s. Doch dieses Mal nicht so einfach. Wir flogen nach China genauer gesagt nach Tsingtao. Gleichnamig gibt es dort eine interessante Brauerei. Die Stadt so chinesisch sie ist erinnerte uns auch sehr an Deutschland von Ihrer Ar-chitektur und so lernten wir, dass Tsingtao einmal eine deutsche Kolonie war. Eine deutsche Kolonie in China?

Ja, und im selben Atemzug erzählte man uns, dass das erste was die Deutschen dort in der Stadt errichteten war eine Brauerei. Ok, dachte ich mir, dass macht wieder Sinn.

Im Zuge er Erzählung erfuhren wir, dass nachdem die Deutschen das Land wieder verließen die Chinesen die Brauerei übernahmen und es die heute Tsingtao Brauerei ist, die die größte in Chi-na ist.

Die Deutschen mal wieder dachte ich mir und wir führten unsere Reise weiter. Tsingtao is eine wunderschöne Küstenstadt und auch sehr warm. Wie es der Zufall so will wurden wir durstig und marschierten in den nächsten Supermarkt und waren fasziniert von der Biervielfalt vor al-lem von schlecht kopierten deutschaussehenden Bieren. Private Label ist wohl ein großes The-ma. Doch so sehr uns die Geschichte von Tsingtao faszinierte so erblickte ich ein Bier Namens Freiherr von Degenberg in Bayern gebraut. Ich erinnerte mich, dass die Degenberger die welt-weit erste Weißbier Brauerei mit dem zugehörigen Weißbier Monopol hatten aber das Bier selbst blieb mir bisher verborgen. Zurück in Deutschland machte ich mich auf die Suche und fand es online bei Amazon zu bestellen. So etwas Verrücktes hatte ich in meinem ganzen Leben noch nicht erfahren. Zuerst Chinas größte Brauerei deutschen Ursprungs und zudem musste ich China reisen um die welterste deutsche Weißbier Marke zu sehen.

Eine Reise voller Überraschungen.



Unser erstes Airbnb

In unserer letzten Reise durch du Schweiz entschieden wir uns für einen Zwi-schenstopp in Basel. Es war einfach ein zu schöner Sommertag um zurück nach Deutschland zu kehren. Seit kurzem erst sind wir im wohlverdienten Ruhestand und wir entschieden uns dafür unser Leben so lange wie möglich mit Reisen zu genießen. Unsere Kinder zeigten uns vor kurzem eine App mit der wir Wohnun-gen von Fremden einfach von unserem Telefon mieten können und schwupp die Wupp buchte Inge, meine Frau, uns ein nettes kleines Apartment im Basler Stadtzentrum. Alles wird direkt online abgeschlossen inklusive der Bezahlung und so kam es, dass wir uns nur noch mit der Vermieterin trafen, die Schlüssel entgegennahmen, unser Gepäck in die Wohnung brachten und uns frisch mach-ten.

Es war inzwischen später Nachmittag und wir beiden wurden hungrig als wir un-ser nettes Apartment verließen und wir entschieden uns für ein kleines nettes italienisches Restaurant. Glücklicherweise waren sind die über den ganzen Tag hinaus geöffnet. Wir hatten beide Spagetti Nudeln und einen Glass Chianti. Gibt es schönere Momente seine Rente auszuleben?

Leider Gottes muss ich gestehen ja, denn ich vergaß meinen Geldbeutel und eil-te schnell zurück zum Apartment um diesen zu holen. An manchen Tagen ist einfach der Wurm drin, möchte man meinen, denn als ich die Wohnung auf-schließen wollten brach der Schlüssel im Schloss. Autsch.

Schnell griff ich zum Telefon und rief unsere Vermieterin an die sich ihrerseits inzwischen ebenfalls auf Reisen befindet. Sie beruhigt ich mit den Worten einen Schlüsselservice zu finden und ich solle so lange einfach zurück ins Restaurant gehen und einen Espresso oder ein weiteres Glass Wein haben.

Ein bisschen aufgeregt bin ich schon doch es dauerte keine 10 Minuten als der Schluesseldienst Basel mich abholte um mich in die Wohnung zu lassen. Ich war noch nie in der Situation, einen Schlüsseldienst zu beauftragen aber ich war überrascht wie schnell es einem Profi möglich ist die Türe zu öffnen und ein Schloss auszutauschen. Gefühlte 10 min später, es waren in Wirklichkeit 20, hatten wir einen neuen Bund Schlüssel, ich meinen Geldbeutel und der Wirt sein Geld. 

Was für ein Tag. Ein Schlüsselnotdienst ist in der Tat eine schicker Service der uns eine tolle Geschichte zu erzählen brachte. Eben ein ganz normaler Zwischenstopp in Basel.




Wespen im Mauerwerk

Wer denkt Wespen sind harmlose Tiere der täuscht sich. Ich werde nie den Tag vergessen, meine Tante wurde gerade pensioniert und lud die ganze Familie zum Grillen ein. Doch in Mitten der Harmonie des Grillens waren wir umgeben einem permanenten Summen.

Ein Wespennest! Doch wo ist es?

Ich war geschockt was mein Cousin mir daraufhin zeigte. Er deutete mit seinem Finger auf die Außen Mauer des zweiten Stockes. Die Wespen fanden wohl ein kleines Loch und bissen sich in das Mauerwerk um dort zu nisten. Völlig ungestört erweiterten Sie Ihr Nest.

Mein Cousin, sichtlich amüsiert über meinen geschockten Gesichtsausdruck, sagte „komm ich zeige dir etwas“. Wir gingen in das Haus meiner Tante, in die obere Etage und ich glaubte meinen Augen nicht.

Wespen, im Wohnzimmer! Nicht hunderte aber eine Handvoll. Verdutzt schaute ich meinen Cousin an und fragte: „Wie jetzt, die beißen sich durchs gesamte Mauerwerk?“

Mein Cousin antwortete gelassen mit einem ja.

Zurück draußen im Garten sprach ich mit meiner Tante und sagte: „Du, lass dir einen Profi kommen!“

Ich nahm mein Handy heraus, googelte Wespennest entfernen und rief die ers-ten drei seriös aussehenden Unternehmen an. Ich fand Wespenentfernen.ch und es dauerte nicht lange bis die Firma auftauchte. Selbst die waren sprachlos, schon viel gesehen, aber noch nie jemanden der so lange wartete um sich helfen zu lassen.

Wenn wir heute zum Grillen vorbeikommen, muss ich jedes Mal, vor Sprachlo-sigkeit, lachen wenn ich Ihr Haus anschaue.





Fahren durch Basel

Man das war eine Ding, mein erster Führerausweis, mein erstes Auto und alles zusammen zum ersten Mal unabhängig sein. Ich erinnere mich noch daran als sei es gestern gewesen. Freitags, den Führerausweis bei Meine-Fahrschule.ch bestanden und Samstags ab zur ersten Wochenend Tour nach Basel. Es war großartig, Peter, Uwe und ich. Wir luden unsere Sporttasche in den alten VW Käfer und ab ging es. Zu erst in die Jugendherberge alles einchecken und dann ab zum See. Schnell von A nach B zu kommen ist großartig, aber wie viel Spaß autofahren macht, das hätte ich mir nicht vorgestellt. Nun ja, am See angekommen hatte ich immer noch ein breites Grinsen im Gesicht. Die Routine fehlte noch ein wenig aber aus dem Grund machten wir schließlich die Tour. Autofahren und sicher fühlen. Wir packten unsere Decke aus, hatten einen Wasserball mit und genossen einen der schönsten Tage überhaupt. Das Wasser im See war perfekt. Kühl aber nicht kalt aber dafür Klar und Wunderbar. Später waren wir Astrid, Petra und Ushi, 3 Mädels aus unsere Klicke in Basel verabredet und als die Sommersonne langsam unterging. Machten wir uns auf den Weg zu unserem Käfer. 

Doch was soll ich sagen, wenn man es gewohnt ist nie den Autoschlüssel mit sich zu haben kann passieren was mir passierte. Ich suchte in machen Hosentaschen, der Badetasche, einfach überall bis Uwe sich weglachend zu mir umdrehte und ruhig aber immer noch lachend sagte: Schau mal im Zündschloss, da war er mein Schlüssel. Zum Glück gab es ein naheliegendes Seerestaurant zu dem wir rannten. Wir fragten ob wir telefonieren dürften und nach erklären der Situation bekamen wir sogar die eine nette Empfehlung für einen Schlüsseldienst der uns sogar mit dem Auto hilft. 

Als wir in Basel ankamen, waren die Mädels natürlich bereits verschwunden, was recht schade war. Ich hatte ein Auge auf Astrid geworfen. Süsse 18 mit schwarzem, lockigem Haar. Aber da es unser erstes Abenteuer mit eigenem Auto war, ließen wir uns nicht untergriegen und feierten direkt mit ein paar Bier. Was soll ich sagen, es war das erste Abenteuer von vielen. Astrid war vergessen, und Claudia die ich am selben Abend noch kennen lernte begleitet mich noch heute auf unseren Reisen.

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