Reisebericht über Lanzarote (Hannelore und Peer)

Als mein Mann und ich uns an die jährliche Reiseplanung machten, hatten wir noch keine Ahnung wo es hingehen soll. Also ab ins Reisebüro und ein paar Kataloge geholt. Spanien, Italien, Griechenland das Angebot war unüberschaubar, nach ein paar Tagen intensiven Kataloge-Studierens ist uns eine kleine Insel im Atlantik aufgefallen, mit dem Namen Lanzarote.

Was uns besonders gereizt hatte ist, dass es da nicht nur feine Sandstrände gibt, sondern auch eine durch einen Vulkan gestaltete Insel, die vor Millionen Jahren durch die Urkräfte der Natur entstand und selbst noch heute die Insel beherrschen. Also ab in Reisebüro und gebucht. Voller Vorfreude flogen wir nach ca. 7 Wochen warten endlich auf die Insel. In der Zwischenzeit holten wir uns einen guten Reiseführer und schauten im Internet, um mehr über unser Reiseziel zu erfahren.

Die Ankunft

Nach ca. 4 Flugstunden sind wir endlich gelandet und betraten den Boden Lanzarotes. Das Erste was uns aufgefallen ist, ist diese typisch mediterrane Luft und die Hitze natürlich. Als wir zum Hotel führen, bestaunten wir die bizarre Landschaft, die für den einen oder anderen vielleicht gar unheimlich wirken. Dunkle und schwarze Strukturen, die sich bis zum Horizont erstrecken. Welche gewaltigen Kräfte hier gewirkt haben um diese Landschaft zu erschaffen kann man nur erahnen. 

Der Aufenthalt

Nach 1 Stunde fahrt, haben wir unser Hotel erreicht, in der Empfangshalle wartete schon der obligatorische Begrüßungsdrink, ein kurzer Plausch und dann endlich auf unsere Zimmer. Nach der langen Anreise schauten wir uns nur noch ein bisschen in unserem Hotel um und gingen dann zu Bett. Nach ein paar Tagen im Hotel wollten wir endlich mal Raus und buchten eine Rundreise um die Insel. Pünktlich um 7 Uhr morgens stand unser Bus bereit, ca. 30 andere Touristen hatten sich auch für diese Rundreise entschieden. Zuerst ging es nach La Geria das bedeutendste Weinanbaugebiet der Insel. Hunderte tiefe halbkreisförmige Trichter aus schwarzer Vulkanasche und in der Mitte ein kleines Pflänzchen, der Reiseleiter erklärte uns das durch diese Kegelform in der Nacht aus der Luft Wasser angesammelt wird. Man muss vielleicht auch Wissen das Lanzarote extrem trocken ist und keine eigene Wasserversorgung durch Grundwasser hat. Wir  hielten an und probierten den Wein, ich kann nur sagen das er extrem Gut schmeckt und auf jeden Fall zum Empfehlen ist!

Nach der Weiterfahrt auf Mirador del Rio ein Aussichtspunkt hoch gelegen am Rande der Insel kann man direkt zur Nachbarinsel La Graciosa schauen. Die Aussicht ist ohne Übertreibung grandios, man sollte nur nicht zu dicht an der Klippe ran gehen, wenn man nicht schwindelfrei ist!

Der letzte erwähnenswerte Punkt war die Fahrt direkt zu den Vulkanlöchern. Mit einer Schau von Einheimischen die uns zeigten das Lanzarote eine echte Vulkaninsel war. Sie hielten Stroh über der ein „kleines“ Loch, das aber sehr sehr tief war, ich glaube 30 Meter. Nach kurzer Zeit fing es Feuer einfach so, nur aus der Erdwärme heraus. Wir könnten daraufhin auch ans Loch treten, es war sehr heiß so wie Sauna ungefähr.

Wir fuhren noch zur Hauptstadt Arrecife, die für uns nicht zu den touristischen Highlights zählt. Wieder zurück in Hotel machten wir erstmal einen typischen Urlaub von Pool zum Meer zum Essentisch.     
   
Fazit

Wir hatten schon viel über Lanzarote gelesen aber es mit eigenen Augen zu sehen ist immer noch was anderes. Lanzarote hat seine eigene Ausstrahlung entweder man mag Sie oder freut sich schön auf das Ende des Urlaubs. Für uns war es ein sehr schöner und vor allem interessanter Urlaub. Wir werden die Insel sicher mal wieder Besuchen. - Vielen Dank an Hannelore und Peer -

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