So schützen Sie sich vor einem Sonnenbrand

Jedes Jahr das gleiche Bild, tausende Menschen rennen förmlich am Strand, um sich einen guten Platz zu ergattern und dann viel Sonne zu tanken. Neben den vielen positiven Effekten eines Sonnenbades wie Aktivierung des Stoffwechsels oder Stärkung der Immunabwehr bis hin zur positiven Beeinflussung der Stimmung, gibt es auch Gefahren, die Sie möglichst aus dem Weg gehen sollten.
Was passiert beim Sonnenbrand?
Wer zu lange in der Sonne liegt und sich nicht richtig schützt, bekommt meistens einen Sonnenbrand. Hauttyp und Zeit sind hierbei der entschiedene Faktor. Medizinisch gesehen ist ein Sonnenbrand nix anderes als eine Verbrennung der Haut, aufgrund von erhöhter Durchblutung, die durch Schäden der Zellen verursacht wird. Der Körper versucht diese Schäden zu beheben, als Folge dessen wird die Haut rot und berührungsempfindlich.
Verantwortlich für die Schädigung der Haut ist die sogenannte UV-B Strahlung, diese dringt in die Haut ein und verursacht den Sonnenbrand. Die langwellige UV-A Strahlung, ist für die Hautalterung und Faltenbildung verantwortlich, zudem bergen beide Strahlungen die Gefahr des erhöhten Risikos an Hautkrebs zu erkranken.
Nicht selten ist heutzutage noch der Irrglaube verbreitet, dass sich vor dem Urlaub, dass vorzubräunen im Solarium helfe. Dies ist jedoch nicht so. Im Solarium setzen wir uns den UV-A-Strahlen aus, diese bewirkt zwar eine leicht Bräunung, jedoch ist diese sehr kurzfristig und verschwindet schnell wieder. Die Sonne bestrahlt uns aber vor allem mit UV-B-Strahlen, diese sind für die Langzeitbräunung und zum Aufbau eines natürlichen Eigenschutzes verantwortlich. Sollte es doch zu einen Sonnenbrand kommen unterscheidet man 3-Grade der Verbrennung.
- Verbrennungen 1. Grades schmerzhafte Hautrötung
- Verbrennungen 2. Blasenbildung einhergehend mit starken Schmerzen
- Verbrennungen 3. Grades weitgehende Zerstörungen der Haut, und Ablösung der oberen Hautschicht
Fall Sie Anzeichen wie Schwindel, Übelkeit oder Fieber wahrnehmen, sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen. Denn dies kann ein Anzeichen für ein Hitzschlag sein.
Erste Hilfe bei Sonnenbrand:
Kommt es trotz aller Vorsicht zu einem Sonnenbrand, sollten Sie die betreffende Hautstelle vor weiteren Sonnenlicht schützen und sie abdecken. Kühlende Umschläge oder spezielle After-Sun- Lotionen helfen der Haut sich wieder zu regenerieren. Trinken Sie soviel Wasser wie möglich um eine Dehydrierung des Körpers zu vermeiden. Ein erneutes Auftragen des Sonnenschutzes auf den verbrannten Hautpartien bringt nix. Was die Haut braucht, ist Ruhe, Feuchtigkeit und Kühlung.
Wie funktionieren Sonnencremes?
Sonnenschutzcremes können auf 2 verschiedenen Arten arbeiten:
1.chemischer Sonnenschutz:
Der chemische Sonnenschutz absorbiert energiereiche Strahlung, dies erledigen Substanzen wie Benzophenon. Dafür müssen sie in die Haut eindringen, um eine Wirkung zu entfalten, dies kann bei manchen Menschen aber zu allergischen Reaktionen führen. Deshalb empfehlen Ärzte, besonders auch für Kinder, Cremes mit physikalischen Sonnenschutz. Achten Sie bei der Verwendung eines chemischen Sonnenschutz, auf die Einwirkzeit von ca. 30 min. .
2.physikalische Sonnenschutz:
Der physikalische Sonnenschutz verwendet mikroskopische Metallkörnchen, diese wirken wie kleine Spiegel und reflektieren die UV-Strahlung. Die Creme dringt nicht in die Haut ein und wirkt auf der Hautoberfläche, man sollte diese Sonnencremes großzügig auftragen und gegebenenfalls auch nachcremen. Wenn man diese Sonnenschutzcreme verwendet, braucht man keine Wartezeit im Kauf zu nehmen.

Kann man die Sonnencreme aus dem Vorjahr noch verwenden?
Grundsätzlich besser nicht. Erst recht nicht, wenn Sie ranzig und übel riecht. Auch lässt die Sonnenschutzwirkung bzw. der Lichtschutzfaktor mit der Zeit nach. Achten Sie auch auf das Verfallsdatum auf der Packung.
Foto: © William Veder - pixelio.de
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