Nordic Walking – Schon mehr als 2 Millionen Deutsche tun es

Wer mit den Namen Nordic Walking nichts anzufangen weiß, es heißt soviel wie sportliches gehen meist mit Stöcken und kam Anfang der 90iger aus den USA. Offiziell vorgestellt wurde der Sport aber erst 1997 in Finnland. Die Älteren kennen vielleicht noch den Begriff Stocklauf oder Stockgang, bei denen die Skiläufer im Sommer auch ohne Schnee trainieren konnten, um außerhalb der Skisaison nicht außer Form zu geraten.
Mit der Zeit hat sich daraus eine Sportart entwickelt, der auch zum Beispiel in der medizinischen Rehabilitation bei Leistungssportler eingesetzt wird, aber auch nach einen Herzinfarkt oder Schlaganfall kann man unter strenger ärztlicher Kontrolle Nordic Walking als Einstiegssport betreiben werden. Wer jahrelang kein Sport betrieben hat wie viele der ab 50Plus, kann Nordic Walking als Einstiegssportart betreiben um seine Grundkondition zu verbessern und wenn er will später zum Laufen übergehen. Besonders wer an Übergewicht aber auch Rückenschmerzen leidet kann mit dieser Sportart gutes für sein Körper tun ohne zu befürchten das Kniegelenkschäden oder ähnliches auftreten. Sie sollen allerdings immer beachten wenn Sie mit Sport anfangen, im Vorhinein einen Arzt zu konsultieren.
Was braucht man?
Das offensichtlichste an Nordic Walking sind sicherlich die beiden Stöcker, diese aus leichten Material wie Carbonfasern oder Aluminium hergestellt werden. Bei den hochwertigen Stöckern kommt jedoch meistens Carbon zum Einsatz, das zum einen stabiler(steifer) als auch leichter als Aluminium ist. Achten Sie beim Kauf eines Nordic Walkingstockes das dieser sich in der Länge verstellen lässt, um so optimal auf Ihren Körper angepasst werden kann.
Hier gilt die 90 Grat Regel: Bei angewinkelten Unterarm, müssen Sie den Griff des Stockes fassen können.

Je nach Untergrund Ihres Trainingsgeländes verwendet man unterschiedliche Spitzen am Stock. Wenn Sie durch Wald und Wiesen Walken möchten, gibt es für die Stöcker Metallspitzen. Diese sind aber nicht zu verwenden wenn Sie auf festen Untergrund wie Aspalt Walken, beide Spitzen bieten auf ihn zugeschnittenen Untergrund besten Halt und Laufeigenschaften. Die Gummispitze (Asphaltpad) bietet nicht nur guten Halt, sie sorgt auch für die Dämpfung und schont damit die empfindlichen Handgelenke.
Wenn Sie sich erst in dieser Sportart ausprobieren wollen, empfiehlt es sich nicht unbedingt dafür spezielle Schuhe zu kaufen, allerdings sollten Sie falls Sie länger dabei sind und Spaß am Nordic Walking haben, den Kauf von ein paar neuen Walkingschuhe in Betracht ziehen. Die Kosten für gute Schuhe belaufen sich zwischen 50 Euro bis 100 Euro, empfehlenswert ist beispielsweise der Reebok Schuh Sporterra mit seiner DMX Dämpfung.
Die Technik
Gerade in Hinblick auf die Technik beim Nordic Walking, sollten Sie sich z. Bsp. ein Fachbuch besorgen das reich bebildert ist oder noch besser sich regionale Ortsgruppen die Ihnen nicht nur das richtige Walking zeigen, sonder Sie können neben vielen netten Kontakten ab 50plus, Motivation und wichtige Insidertipps bei solchen Gruppen finden.
Auch die Videoplattform youtube bietet eine recht gute deutsche Anleitung:
www.youtube.com/nordic walking
Empfehlenswerte Bücher:
Internetseiten:
www.richtigfit.de/rf/magazin/nordic-walking/
Foto: © bilderbox - Fotolia.com
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