Fit für den Frühling

Wenn der Frühling naht, steigt der Absatz von Hometrainer und Ergometern alljährlich in die Höhe. Fettreduktion und Muskelaufbau binnen kürzester Zeit ist das Ziel. Doch mit welchem Hometrainer erreichen Sie welche Ergebnisse? Wo purzeln die Funde am schnellsten und bei welchem Gerät kommen Sie schnell zu Ihrem Sixpack oder den knackigen Po, schließlich will man auch mit 50Plus noch Fit aussehen.

Der Klassiker -Das Fitnessrad für zu Hause -

Kein anderes Gerät trainiert so einfach so viele Muskelpartien wie das Fitnessrad. Allerdings sollte man beachten das sich es sich um einen Ausdauer Sportgerät handelt und die Anfangsmotivation schnell verloren geht. Je nach Fitnesszustand reichen zum Anfang 5-10 Minuten um erste Erfolge sichtbar werden zu lassen, wichtig ist das regelmäßige Training. Später sollten Sie jedoch mindestens 20 Minuten im Sattel sitzen, um weiter anhaltenden Erfolg zu haben. Je nach „Fahrstil“ eignet sich das Fitnessrad zum Training der Gelenke, des Po´s, der Rücken- und Schultermuskeln.

Was ist der unterschied zwischen Ergometer und Hometrainer?

Ergometer stellen eine Weiterentwicklung der Fahrrad-Hometrainer da. Sie sind ausgelegt beim Training bestimmte Vitalwerte zu messen wie Herzfrequenz, Blutdruck usw. Bei den meisten Ergometern können Sie diese Werte an einen kleinen Computerbildschirm ablesen. Oft bieten diese Computer, noch viele weitere wertvolle Informationen an, sodass Sie ihr Fitnessprogramm den  jeweiligen Bedürfnissen anzupassen.

Auf was sollte man beim Kauf achten?

Teilweise findet man in Discounter Angebot für Trainingsgeräte für unter 100€, allerdings sollten Sie sich darüber klar sein, dass diese Geräte unter Umständen von der Verarbeitung mangelhaft sind. Wer jedoch erstmal anfangen möchte und noch nicht weiß, ob er für diese Sportart eine Langzeitmotivation entwickelt, kann ruhig zugreifen und sich dann ein halbes Jahr später ein besseres bzw. hochwertiges Trainingsgerät kaufen.

Gefahren gehen teilweise von den Gummimischungen im Griffbereich aus, dort verwenden einige Hersteller chemische Substanzen, die besonders in Zusammenhang mit Schweiß allergische Reaktionen der Haut auslösen können. Stellen Sie vor dem Kauf einen stark stechenden Geruch fest, greifen Sie zu einem anderen Gerät. 

Achten auch auf zumindest auf ein Magnet-Brems-System oder eine Wirbelstrom-Bremse, diese sind besonders leise sind und die Bremswirkung ist effektiver als bei Bandbremssystem. Übrigens: Die Schwungmasse an Hometrainer dient grundsätzlich für den angenehmen Rundlauf beim treten in die Pedale. Je mehr Schwungmasse, des so angenehmer der Rundlauf. Selbstverständlich sollte Ihr neuer Hometrainer Verstellmöglichkeiten am Sattel und Lenkrat haben, sodass Sie ihn optimal auch sich einstellen können.

Mit welchen Kosten sollte ich Rechnen?

Grundsätzlich sollten Sie mit Preisen um ca. 400€ kalkulieren. Ein guter Hometrainer ist zum Beispiel der Buffalo Heimtrainer-Ergometer Montreux, dieser erreichte bei Stiftung Warentest den 3ten Platz. Andere Markengeräte wie das Kettler Heimtrainer Golf S liegen ebenfalls bei ca. 400€ oder das Daum Ergo Fitness 3 für etwas mehr als 800€. Für ambitionierte Sportler, die in Winter nicht außer Form kommen wollen, ist das Speed Pro von Kettler gedacht, etwas über 600€ auf den Tisch legen. Allerdings ist dies ein reiner Hometrainer ohne Computer.

Wer ein Hightech - Gerät kaufen möchte und mehr über sein Fitnessstand sowie Vitalwerte wissen will, kann sich das KETTLER Ergometer Axiom P² anschauen, besonders gut hat uns das Display gefallen, es ist gut ablesbar und bietet viele Informationen übersichtlich dargestellt. Mit etwas über 1500€, eher etwas für den medizinischen / therapeutischen Bereich als für zu Hause.  

Für den Bauch und Po

Im Gegensatz zu den Fahrrad-Hometrainern sind diese Geräte eher für den lokalen Muskelaufbau gedacht. Gerade in den letzten Jahren sind zum Training der Bauchmuskulatur einige Geräte auf den Markt gekommen.  Für Menschen mit mittleren bis starken Übergewicht, können Bauchmuskel – Abroller ganz sinnvoll sein. Geräte, die mit Reizstrom funktionieren, lassen durch einen niederfrequenten Stromimpuls die Muskeln an- und entspannen. Die Wirksamkeit zumindest von den günstigen Geräten wird von vielen Experten bezweifelt.

Foto: © Heike Hering - pixelio.de

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