Schimmel Ade´ - So lüfte ich richtig

Mit der kalten Jahreszeit beginnt wieder die Heizperiode, schließlich soll es im Winter wohlig warm in der Wohnung sein. In dieser Zeit verdunsten pro Tag ca. 10 Liter Wasser in der Luft, klar wer da nicht richtig lüftet kann schnell Probleme mit Schimmel bekommen, denn die kältere Luft im Winter kann nicht soviel Wasser aufnehmen, dies sieht man häufig an kalten stellen wie Fenster und Wände wo sich die feuchte und nasse Luft sammelt.

Welche begünstigende Faktoren gibt es?

Laut einer Studie der  Friedrich-Schiller-Universität in Jena haben 22 Prozent der Haushalte in Deutschland Probleme mit Schimmel. Feuchte Kellerräume oder Zimmer/Bäder ohne Fenster sind  am häufigsten betroffen. Grundlage jedes Schimmelpilz ist warme feuchte Luft, wie Sie besonders in den Wintermonaten vorkommt. Deshalb sollten Sie gerade in den Wintermonaten regelmäßig lüften. 

Schimmel macht Krank

Das Schimmel in der Wohnung auf Dauer krank macht, ist allgemein bekannt. Luftwegserkrankungen wie Asthma können bei längeren Kontakt mit Schimmel in der Wohnung schnell auftreten. Schwindelgefühle, Husten, Atemnot, chronischer Erschöpfung sind weitere Symptome beim Schimmelpilz Befall.     

Maßnahmen

Die Maßnahmen gegen Schimmel in der Wohnung, reichen von einfachen Lüften bis hin zu Sanierung des ganzen Hausen, dies hängt von der Stärke des Schimmelbefalles ab. Beispielsweise ist Pfusch am Bau und eindringendes Wasser von außen häufig ein Problem, deren Beseitigung schnell mehrere tausend Euro verschlingt. 

Wie sollte ich lüften?

Experten empfehlen das sogenannte Stoßlüften das heißt, dass vollständige öffnen von mindestens 2 gegenüberliegenden Fenstern für ca. 5 Minuten. Sorgen Sie 2-3 mal am Tag für den Luftdurchzug, die verbrauchte feuchte Raumluft wird frische Luft von außen ersetzt. (Foto: © Andreas-Morlok - pixelio.de)

Wenig effektiv hingegen, ist das ankippen des Fensters, dies kühlt den Raum aus und sorgt letztendlich für höhere Heizkosten.

Eine weitere wichtige Rolle spielt, die Isolierung des Hauses. Bei schlecht isolierten und immer feuchten Wänden, nützt häufig das beste lüften der Räume nichts. Abhilfe auf Dauer schafft hier nur eine Sanierung des Hauses von außen. Am besten Rufen Sie als ersten Schritt ein Ingenieurbüro in Ihrer Nähe an und lassen die Kosten schätzen, bevor Sie sich an den Handwerker wenden.

Foto: © Thomas-Max-Müller - pixelio.de

 

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