Bluthochdruck - ein oft unerkanntes Gesundheitsrisiko

Sie leiden häufig unter Schwindel, Kopfschmerzen und allgemeines Unwohlsein. Sind trotz ausreichenden Schlafes tagsüber Müde? All diese Beschwerden könnten Symptome für Bluthochdruck seinen. Schätzungen gehen davon aus, dass bereits mehr als 20 Millionen Bundesbürger an einen zu hohen Blutdruck leiden. Der größte Teil der Betroffen merkt erst spät oder gar nicht, dass er unter Bluthochdruck leidet. Dabei gibt es für zu Hause günstige und brauchbare Blutdruckmessgeräte, die eine Kontrolle des Blutdruckes auch ohne Arzt einfach machen.
Ernsthafte Folgen
Wird der Bluthochdruck nicht behandelt, kann es zu ernsthafte gesundheitliche Folgen kommen wie zum Beispiel Schlaganfall, Herzinfarkt, Nieren und Augenerkrankungen. Viele nehmen die Symptome nicht ernst, den Bluthochdruck tut nicht weh, dabei sterben jährlich Schätzungen zu Folge 400.000 Menschen an den Auswirkungen eines zu hohen Blutdruckes. Wer nur leicht erhöhe Werte hat, kann diese auch ohne Medikamente senken.
Zu den 2 Hautfaktoren für Bluthochdruck zählt neben Nikotin besonders das Übergewicht. Bereits eine Gewichtsabnahme von 5-10 Kilo kann den Blutdruck senken und zu mehr Lebensqualität führen. Jedoch sollten mittel – stark übergewichtige Personen dies nur in Absprache des Arztes tun.
Achten Sie im Allgemeinen auf eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse sowie Vollkorn, Milch- und Fischprodukten. Uneinig ist sich die Wissenschaft über das Salz im Zusammenhang mit hohem Blutdruck. Obwohl jahrelang empfohlen wurde, bei einem Bluthochdruck möglichst salzarm zu essen, sind nach neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen die Effekte einer salzarmen Ernährung auf den Bluthochdruck gering. (mehr - Artikel Geo Magazin)
Effektiver und medizinisch belegt sind die positiven Auswirkungen einer Gewichtsabnahme auf den Blutdruck. Zum einfachen Einstieg eignen sich zum Beispiel Hometrainer. (Lesen Sie auch: http://www.herbst50plus.de/gesundheit/sport/hometrainer-sport). Weniger geeignet bei Bluthochdruck ist Krafttraining, da dieser den Blutdruck kurzfristig extrem stark erhöht, in Folge kann es zu Schäden an den Arterien kommen.
Welches Blutdruckmessgerät?
Es gibt zwei unterschiedliche Blutdruckmessgeräte, das eine sind Blutdruckmessgeräte für die Handgelenksmessung, dass andere für die Oberarmmessung. Beide Geräte sind einfach zu bedienen, dennoch empfehlen wir Ihnen zu den Oberarmmessgeräten. Diese sind im Allgemeinen etwas genauer als Messgeräte für das Handgelenk. (Empfehlenswert: Omron M5 Professional )
Von Apothekern oder von Ihrem Hausarzt bekommen Sie kostenlose Blutdruck – Kontrollbücher, dort tragen Sie Ihre Blutdruckwerte ein. Am besten Sie messen Ihren Blutdruck täglich zu etwa der gleichen Zeit. Nach 2-4 Wochen nehmen Sie die gemessenen und eingetragenen Werte mit zu Ihrem Hausarzt, der auf dieser Grundlage weitere Behandlungen bzw. Therapien empfiehlt.
Foto: © amridesign - Fotolia.com
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