Weihnachtszeit gleich Weinzeit

In keiner anderen Zeit wird so viel Wein getrunken wie zu Weihnachten. Selbstverständlich gehört zu einem saftigen Weihnachtsbraten ein guter Wein, doch die Gefahr eines Fehlkaufes ist gerade bei Wein sehr groß, denn nicht immer schmeckt teuer auch gut und passt zum Essen. Wir geben Ihnen eine kleine Anleitung zum Weinkauf in der Weihnachtszeit.

Werden Sie zum Weinkenner

Fast jeder von uns hat schon mal ein Glas Wein getrunken. Nach langen ausprobieren von verschieden Weinen oder Tipps von Freunden, findet der ein oder andere seine Wein-Stammmarke. Doch wirklicher Weinkenner ist kaum einer und das Glück bei Kauf spielt eine entscheidende Rolle, ob der Wein passt oder nicht.

Weißwein, Schaumwein, Rose und Rotwein?

Je nach Art des Gerichtes sollte man sich für eine Weinsorte entscheiden. Jedoch besonders zu einem Weihnachtsbraten hat sich der Rotwein und Weißwein als passen gezeigt, insbesondere der Riesling-Wein (weiß) und Spätburgunder-Wein (rot) oder ein französischer Chardonnay.

Temperatur und Lagerung

Die Temperaturempfehlung bei Weißwein liegt bei ca. 15 Grad, ähnlich wie Schaumweine und Rose. Rotweine hingegen können bis 20 Grad, also Zimmertemperatur, warm werden. Achten Sie auf das Flaschenetikett was der Hersteller, der seinen Wein am besten kennt, empfiehlt. 

Besonders Rotweine eignen sich für eine lange Lagerung, dies sollte wenn möglich bei kühlen Temperaturen, liegend in einem abgedunkelten, relativ geruchsneutralen Raum stattfinden. Experten und Weinkenner, die den Wein lange lagern, drehen die Weinflasche in gewissen Abständen, dies dient zur besseren Reifung des Weines. Im Gegensatz zu Rotweinen, verbessern Weißweine ihre Qualität nicht durch eine lange Lagerung.

Wenn Sie ein Rotwein genießen wollen, lassen Sie die geöffnete Flasche nach dem öffnen 10-20 Minuten stehen. Dies dient zur "Lüftung" bzw. Durchatmung des Rotweines, sodass er beim Genuss noch besser sein Aroma entfalten kann.

Teuer schmeckt nicht immer gut

 
Wer einmal einen Wein für mehrere Hundert Euro die Flasche probieren dürfte, stellt oft fest, dass Geschmack und Preis nichts miteinander zu tun haben. Manche der teuren Weine empfinden viele sogar als weniger schmackhaft wie der ein oder andere 10-Euro Wein. Jedoch sollte man wissen, dass es bei Wein verschiedene Spitzenjahrgänge gibt, sodass der gleiche Wein von Jahr zu Jahr recht unterschiedlich schmecken kann. Dies liegt zum Hautteil an den Witterungsbedingungen im Anbaugebiet, aber auch Bodenbeschaffenheit und Verarbeitung der gepflückten Rebe, spielen eine entscheidende Rolle. 

Kaufen Sie keine Weine mit einem Plastikkorken, diese sind meist minderer Qualität. Ein guter Wein muss Atmen können und zwar durch einen hochwertigen Holzkorken.

Wein von Discounter

Weinkenner machen einen großen Bogen um die Discounter möchte man meinen, doch auch beim Discounter gibt es gute Weine zum günstigen Preis. Dies hat vor allem mit dem hohen Ernteertrag der jeweiligen Sorte bzw. Anbauregion zu tun und dem Überangebot auf dem Weinmarkt, der die Preise drückt.

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